
Nach dem Fund von Quecksilber auf einer Straße im Salzwedeler Ortsteil Cheine geben erste Untersuchungsergebnisse Entwarnung. Wie der Altmarkkreis Salzwedel mitteilte, ergaben die Untersuchungen vom Dienstag in den Wohnräumen und Eingangsbereichen keine Kontamination mit Quecksilber.
«Ergänzende Luftuntersuchungen heute im bewohnten Abschnitt der Straße waren ebenfalls komplett kontaminationsfrei. Damit kann für die Bewohnerinnen und Bewohner der Straße bei Einhaltung der aktuellen Sperrungen Entwarnung gegeben werden.»
Ergebnisse der am Mittwoch genommenen Bodenproben sollen frühestens am Donnerstag vorliegen. Unterdessen waren die Anwohner aufgefordert, Urinproben abzugeben. Diese sollen vom Landesamt für Verbraucherschutz untersucht werden. Mit Ergebnissen wird frühestens in 14 Tagen gerechnet, wie es weiter hieß. «Diese Untersuchungen sollen ausschließen, dass es in der jüngsten Vergangenheit zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen gekommen ist.»
Laut dem Altmarkkreis ist nun auch klar, wie groß die Menge des abgesaugten Quecksilbers im kontaminierten Bereich ist: In einer Tonne abgesaugtem Material mit Sediment und Steinen befanden sich demnach zwischen 200 und 300 Milliliter reines Quecksilber.