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Burg: Neue Schiedsperson gesucht

Die Stadt Burg im Jerichower Land sucht eine neue Schiedsperson. Seit 17 Jahren hat Karl-Heinz Summa dieses Ehrenamt übernommen. Zum Ende des Jahres möchte er in den Rhestand gehen.

Schiedspersonen kommen immer dann zum Einsatz, wenn es Streits unter Nachbarn gibt. Die Klassiker sind Lärm oder Äste, die über den Gartenzaun ragen. Bis zu zehn solcher Streits gibt es jedes Jahr in Burg. Damit die Gerichte nicht mit solchen Fällen belastet werden, ist vorgeschrieben, dass die Streithähne zuerst versuchen müssen, ihren Streit vor der Schiedsstelle zu klären. In Burg klappt das in etwa 80 Prozent der Fälle. Für Nachbarn ist das auch deutlich günstiger als ein Gerichtsverfahren.

Um Schiedsperson zu werden, braucht man rein rechtlich ein sauberes Führungszeugnis, muss in der Stadt oder einem der Ortsteile wohnen und mindestens 25 Jahre alt sein. "Es hilft natürlich ungemein, wenn die Bewerber auch ein gewisses Rechtsverständnis mitbringen. Die müssen nicht Jura studiert haben, aber um einen Streit schlichten zu können, ist es eben wichtig auch die rechtlichen Grundlagen zu verstehen", so Karl-Heinz Summa. Für das Ehrenamt ist es aus seiner Sicht außerdem wichtig, dass man gut zuhören kann und emphatisch ist, um sachlich zwischen den Streithähnen zu vermitteln.

Die Stadt Burg plant, die Stelle für eine neue Schiedsperson Ende Sommer auzuschreiben. Aber auch Initiativbewerbungen sind gern gesehen. Mehr Infos gibt es hier.

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