Asphaltierte Straße mit Häusern und Bäumen am Wegesrand

Bräsen: Künstliche Intelligenz auf dem Dorf

Immer mehr Menschen nutzen Künstliche Intelligenz. Aber was kann man damit konkret im Alltag anfangen? Darum geht es am Wochenende bei einem Bürger-KI-Frühstück in Bräsen bei Coswig im Landkreis Wittenberg. 
Bei einem gemeinsamen Frühstück lernen sich die Teilnehmer erstmal in Ruhe kennen. Danach geht’s los mit KI. Steffen Baermann vom Verein „Bräsen für Alle“ hat jahrelang in der IT gearbeitet und zeigt ganz praktisch, was KI kann und wo ihre Grenzen liegen.
„Das ist so dieser Erstkontakt, der die Leute neugierig machen soll und sagen soll: Ja, ich probiere das einfach mal aus. Und wegzukommen von dem Denken, die KI übernimmt mein Denken, sondern zu sagen: Es ist ein Hilfsmittel, das ich nutzen kann, um mein Leben stückchenweise einfacher zu gestalten, weil mich KI unterstützt.“
Und das ganz ohne Fachchinesisch, sondern mit Beispielen aus dem Alltag.

Der Verein möchte Wissen aufs Land bringen, das es sonst eher in den größeren Städten gibt. Und dabei geht es ganz konkret um den Alltag: Die Teilnehmer können zum Beispiel die KI fragen, was sich mit den Zutaten zu Hause noch backen lässt. Sie können sich aber auch Dinge erklären lassen oder sich bei Behördenschreiben helfen lassen, sagt Baermann.

„Wenn man so nen komplizierten Text von irgendeiner Behörde bekommt, dann kann man sich erklären lassen, wo denn die Feinheiten liegen, wenn man das Amtsdeutsch nicht versteht. Auch das ist ein ganz tolles Hilfsmittel.“

Es geht also vor allem darum, KI einfach mal auszuprobieren und zu schauen, was sie im eigenen Alltag bringen kann.

Die drei ursprünglich geplanten Termine waren ziemlich schnell ausgebucht. Deshalb gibt es jetzt noch zwei zusätzliche Termine, für die man sich noch anmelden kann. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt’s unter braesen-fuer-alle.org.

 

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