Börde: Rettungshunde-, Motorrad und Drohnenstaffel arbeiten zusammen

Eine ganz besondere Kooperation bahnt sich in der Börde an. Die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes aus Wanzleben hat gestern das erste Mal gemeinsam mit der Motorrad-und Drohnenstaffel des Landkreises eine Übung durchgeführt. Unsere radio SAW Reporterin Laura Födisch durfte dabei sein und berichtet für uns.

Die Kombination aus Hunden, Motorrädern und Drohnen soll künftig noch schneller bei Vermisstensuchen helfen. Auf einem ehemaligen Militärgelände, voller Wälder, verschlungenen Wegen und alter, verfallener Baracken haben sich dafür Menschen versteckt und die Rettungskräfte sollten sie möglichst schnell finden. Durch die Drohnen bekommen die Helfer einen ersten Überblick über das Gelände – erklärt Fabian Harsteln von der Drohnenstaffel

„Wir haben von oben in einem liegen gebliebenem Bus Wärmesignaturen entdeckt und haben gesagt, schickt da mal einen Hund rein.“

Dadurch können die Hundeführer mit ihren Hunden gezielter suchen. So gelang es Hündin Lola auch innerhalb von Sekunden den ersten Vermissten zu finden. Sie macht durch Bellen auf sich aufmerksam- aber auch durch Glocken – was es damit auf sich hat erklärt Ricardo Meiling von der Rettungshundestaffel.

„Die Glocken dienen dem Menschen, wir hören dadurch wo unsere Hunde sind. Unsere meisten Einsätze sind nachts, da verliert man schon mal den Sichtkontakt und so können wir sie orten.“

Ist die vermisste Person dann verletzt, kommt die Motorradstaffel dann zum Einsatz. Über so schmales und unwegsames Gelände auch für die erfahrenen Biker gar nicht so einfach erzählt Matthias Schumann

„Aber gerade so ein Training wie hier, auf diesem Gelände ist für uns von unschätzbarem Wert. Da trainieren wir wirklich gerne.“

Alle 3 Partner waren zufrieden mit der ersten gemeinsamen Übung und wollen die Zusammenarbeit künftig fortführen.

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