
Egal ob krank oder verletzt – wichtig ist, schnell den richtigen Ansprechpartner zu haben. Im Norden Sachsen-Anhalts arbeiten deshalb die Rettungsleitstelle Altmark und der ärztliche Bereitschaftsdienst jetzt enger zusammen.
Nicht jeder Anruf bei der 112 ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Bisher wurden Patienten dann an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst verwiesen, mussten dort erneut anrufen und ihr Problem noch einmal von vorn erklären. Andersrum genauso. Das ist jetzt Geschichte. Die beiden Leitstellen in Magdeburg und Stendal sind nun miteinander verknüpft. Wählt ein Anrufer jetzt die falsche Notfallnummer, können nun Daten, wie etwa Einsatzort oder Diagnose, mit einem Kopfdruck zwischen den Leitstellen ausgetauscht werden. Ein weiterer Anruf ist dann nicht mehr zwingend nötig. Die zuständige Leitstelle kann sofort handeln. Das spart wertvolle Zeit und verhindert Fehleinsätze.