Hände schütteln

Altmark: Erstes gemeinsames Mittelzentrum

Zwei Städte, ein Mittelzentrum: Osterburg und Seehausen gehen in Sachsen-Anhalt künftig gemeinsam eine besondere Rolle ein. Sie werden das erste gemeinsame Mittelzentrum des Landes.

Was bedeutet das für die Region?

Ein Mittelzentrum ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Menschen in einer ganzen Region. Dort sollen zentrale Angebote und Dienstleistungen gebündelt werden – zum Beispiel Ärzte, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Behörden.

Diese Aufgaben wollen Osterburg und Seehausen künftig gemeinsam übernehmen. Dafür sollen beide Städte ihre Planungen besser aufeinander abstimmen und enger zusammenarbeiten.

Mehr Angebote trotz ländlicher Lage

Besonders für die Altmark ist die neue Zusammenarbeit wichtig. Die Region steht wie viele ländliche Gebiete vor der Herausforderung, dass die Bevölkerung älter wird und vielerorts weniger Menschen leben.

Durch das gemeinsame Mittelzentrum sollen wichtige Angebote trotzdem möglichst gut erreichbar bleiben. Die beiden Städte wollen deshalb ihre Kräfte bündeln und gemeinsam Verantwortung für die Region übernehmen.

Neues Modell für Sachsen-Anhalt

Dass sich zwei Städte ein Mittelzentrum teilen, ist in Sachsen-Anhalt neu. Osterburg und Seehausen wollen damit zeigen, dass auch kleinere Städte gemeinsam wichtige Aufgaben für eine größere Region übernehmen können.

Die neue Funktion wird im Landesentwicklungsplan Sachsen-Anhalt 2026 festgeschrieben. Damit bekommt die Zusammenarbeit der beiden Hansestädte auch offiziell eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Altmark.

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