Spielszene 1. FC Magdeburg gegen SC Paderborn

1. FC Magdeburg verliert gegen Tabellenführer

Blau-weiße Überlegenheit, doch Abwehrschnitzer entscheidet Spiel

Der 1. FC Magdeburg kann einfach keine Tore schießen. Gegen den Tabellenfüher SC Paderborn agierte weite Teile des Spiels nur der FCM, doch am Ende jubelten die Gäste. Während auf Heimseite selbst beste Chancen vergeben wurden, reichte ein Patzer in der Abwehr zum 1:0 und den Sieg Paderborns.

Spielerisch sah es nicht so aus, als ob der Tabellenletzte gegen den Ersten gespielt hat, allerdings leider im Ergebnis. Schade!

Der Spielverlauf

Trainer Petrik Sander krempelte seine Startelf ordentlich um: Sechs neue Spieler standen im Vergleich zum Bochum-Spiel auf dem Platz - defensiv gezwungenermaßen, offensiv unter anderem durch die Gelbsperre von Baris Atik. Magdeburg begann wie gegen Bochum schwungvoll, doch die Gäste trafen das Tor. Nach einem einfachen langen Ball kam der Ball zu Klaas, der per abgefälschtem Volleyschuss traf.

Damit lief das Spiel in den für Magdeburg leidvoll gewohnten Bahnen - Magdeburg mühte sich, Paderborn konnte auf Konter lauern. Magdeburg kam nur selten in die Box und hatte Pech, dass ein Handelfmeter nach VAR-Eingriff zurückgenommen wurde (29.). Die erspielten Chancen vergab Magdeburg allerdings teils kläglich, Ghrieb etwa schoss aus drei Metern übers Tor (39.).

Gleich nach Wiederanpfiff hielt Reimann seine Farben im Spiel, parierte stark gegen Nick Bätzner (47.). Auf der Gegenseite köpfte Silas Gnaka (52.) knapp am Tor vorbei. Paderborn wurde aber deutlich aktiver als über weite Strecken der ersten Halbzeit. Das schränkte auch die Magdeburger in ihrem Angriffsspiel ein, die aber dennoch weiter auf den Ausgleich drängten. Magdeburg blieb aber am Ende zu ungenau oder wurde geblockt.

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