
War das ein packendes Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und der SpVgg Greuther Fürth! Allein in der ersten Halbzeit fielen gleich acht Tore. Mateusz Zukowski vom FCM steuerte gleich drei dazu bei. Mit einem 5:3 für den FCM ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit verteidigte der FCM den Vorsprung und rettet ein 5:4 über eine dramatische Schlussphase. Am Ende stehen drei ganz wichtige Punkte gegen den Abstiegskampf.
Die Fürther Fans Stadion durften sich sogar über die Führung durch Brynjar Bjarnason (8. Minute) freuen. Doch nach dem unglücklichen Ausgleich aus Sicht der Hausherren durch die Bogenlampe von Remo Münz (13.) ins eigene Tor nahmen die Magdeburger die Kleeblatt-Defensive auseinander. Zukowski (15., 29., 32.) und Rayan Ghrieb (23.) machten nach gut 30 Minuten scheinbar alles klar.
Die Magdeburger waren aber selbst in der Defensive oft desorientiert. Das nutzten vor 11.061 Zuschauern Doni Arifi (43.), Jan Elvedi (45.+5) und kurz nach dem Wechsel Neuzugang Sayfallah Ltaief (46.) mit seinem Premierentor, um zur Freude auf der Tribüne zu verkürzen. Die Magdeburger retteten den Dreier noch mit einer Klärungsaktion auf der Linie (90.+7).
Fürths Trainer Heiko Vogel, der völlig überraschend seinen Toptorjäger Noel Futkeu aus der Startelf genommen hatte, schäumte lange auf der Trainerbank. Noch vor dem Seitenwechsel brachte er Philipp Ziereis (37.) für den offensiven Aiman Dardari, um die Defensive abzusichern. Die Fürther gaben sich auch nicht auf und kämpften sich zurück. Zu einem Punkt reichte es aber nicht mehr.