
Es war in irrs Spiel, die Zuschauer sahen neun Tore, doch am Ende sprang nichts zählbares für den 1. FC Magdeburg heraus. Mit 4:5 Toren musste sich der Klub gegen Greuther Fürth zu Hause geschlagen geben und verbuchte seine inzwischen schon dritte Saisonniederlage. Dabei kam der späte K.o. in der neunten Minute der Nachspielzeit.
FCM-Trainer Markus Fiedler setzte Ahl-Holmström ins Sturmzentrum für den abgewanderten Martijn Kaars (FC St. Pauli). Daneben kamen Neuzugang Luka Hyryläinen und Luxemburgs Nationalspieler Eldin Dzogovic zu ihren Startelfdebüts für den FCM. Magdeburg setzte weiter auf flache Pässe, streute nur gelegentlich hohe Bälle ein. Insgesamt blieben Torabschlüsse selten, einen vielversprechenden Ball schlenzte Ghrieb an den Pfosten (16.). Gerade als der FCM das Spiel zu kontrollieren schien, kombinierte sich Fürth über den rechten Flügel in die Box, wo Futkeu freistehend traf (24.).
Der FCM zeigte sich unbeeindruckt und nach Steckpass von Laurin Ulrich in die Box tanzte Ahl-Holmström einen Verteidiger aus und traf zum Ausgleich (28.). Im Anschluss wurde das Spiel offener, weil die Gäste ihre anfängliche Zurückhaltung ablegten. Der FCM erarbeitete sich ein Plus an Strafraumszenen, verpasste es aber zu häufig, einen Abschluss zu setzen.
Die Gastgeber kamen schwungvoll aus der Kabine, doch Ghrieb scheiterte am Torwart (46.) und Hyryläinen zielte zu hoch (47.). Fürth verlegte sich in den ersten Minuten fast vollständig auf Kontern, blieb dabei aber gefährlich, ohne zu glasklaren Chancen zu kommen. Danach überschlugen sich die Ereignisse: Klaus traf ins kurze Eck (62.), weil der FCM nicht konsequent verteidigte - und Ahl-Holmström (64.) glich erneut aus.
Doch die Defensive der Gastgeber blieb löchrig, so dass Futkeu (69.) zur Führung traf - und kurz darauf flog Alexander Nollenberger nach einer Schwalbe mit Gelb-Rot (71.) vom Platz. Mit Klaus' Tor zum 2:4 schien alles entschieden, aber Magdeburg kämpfte sich zum 4:4 zurück, um am Ende dann doch ohne Punkte dazustehen.