Spielszene 1. FC Magdeburg gegen SC Paderborn

1. FC Magdeburg: Drei Treffer reichen nicht zum Sieg

3:4-Niederlage in Paderborn

Der 1. FC Magdeburg steckt weiter mitten im Abstiegslampf. Gegen den Tabellenzweiten SC Paderborn offenbarte sich wieder das, as sich die gesamte Saison schon durchzieht. Die Blau-Weißen erzielen drei Treffer in der Fremd, kassieren aber vier und stehen am Ende mit null Punkten da. Mit der Niederlage rutschte der FCM auf den 15. Tabellenrang ab, bleibt dank der besseren Tordifferenz aber vor Braunschweig.

Der Spielverlauf

Magdeburg ging mit derselben Startelf in das Spiel wie beim 4:1-Erfolg gegen den VfL Bochum in der Vorwoche. Die zuletzt fehlenden Alexander Nollenberger und Philipp Hercher kehrten aber in den Kader zurück. Auch im Aufbauspiel ging der FCM ähnlich geduldig vor, Abschlüsse auf die Tore brachte aber kein Team zustande.

Das änderte sich nach 19 Minuten: Paderborn hob einen Freistoß in den Strafraum, wo der Ball von Silas Gnaka vor die Füße eines Paderborners prallte - Bilbija staubte zur Führung ab. Magdeburg antwortete mit Musondas Flachschuss, der Paderborns Torwart Dennis Seimen auf dem falschen Fuß erwischte. Doch ein Einwurf fand erneut Bilbija, der zur erneuten Führung für die Gastgeber traf. Einen Fehlpass in seine Füße nutzte Zukowski zum erneuten Ausgleich. Das Schlusswort in der ersten Hälfte hatte aber erneut Bilbija, der eine Flanke von links im Tor unterbrachte.
Ulrich findet die Lücke - Bilbija setzt den Schlusspunkt

Nach dem Seitenwechsel zog sich Paderborn teils bis an den eigenen Sechzehner zurück, ließ Magdeburg das Spiel machen. Die Gäste suchten nach den Lücken in den Ketten - und Ulrich fand eine davon: Sein Schuss aus 12 Metern wurde noch entscheidend abgefälscht. Erst zehn Minuten nach dem dritten Magdeburger Ausgleich wurden die Gastgeber wieder aktiver, ohne jedoch Gefahr zu erzeugen. Ausgerechnet Bilbija ließ der FCM dann einmal mehr zu viel Platz - sein vierter Treffer aus der Distanz schlug unhaltbar an Torhüter Dominik Reimann vorbei ein. Magdeburg warf noch einmal alles nach vorn, konnte aber nicht zum vierten Mal ausgleichen.

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