30 Jahre Mauerfall

Eine Nacht voller Jubel und Freudentränen
Samstag, 9. November 2019

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Günter Schabowski, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin

Mit Schabowskis Stotterer «sofort... unverzüglich» beginnt am 9. November 1989 die Nacht des Mauerfalls. Bis zum nächsten Morgen können die Schlagbäume zwischen Ost- und Westdeutschland dem Lauf der Geschichte nicht mehr standhalten.

Als sich nach 29 Jahren in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 die Mauer öffnet, machen sich Zehntausende DDR-Bürger auf den Weg in den Westen. Es ist der Auftakt zur Deutschen Einheit.

Zum Gedenken an den historischen Mauerfall von vor 30 Jahren lassen wir die Ereignisse noch einmal Revue passieren, fragen Stars und Prominente, was sie in der Nacht des Mauerfalls gemacht haben.

Wie haben deutsche und internationale Stars die Nacht verbracht?

Wie hat Sänger Campino von den "Toten Hosen" die Nacht der Nächte erlebt? Wo war Schauspieler Heiner Lauterbach? Was dachten Hollywoodgrößen wie Denzel Washington als sie die Fernsehbilder sahen?

Sina Peschke im Gespräch mit Siegbert Schefke

Die friedliche Revolution in der DDR hatte ihren Höhepunkt im Oktober 1989. Zehntausende Menschen trauten sich in verschiedenen Orten der DDR auf die Straße, um zu demonstrieren. Sie hatten keine Angst mehr vor Volkspolizei und der DDR Staatssicherheit.

Aber über diese Demonstrationen zu berichten und sie in Zeitungen oder Fernsehen weltweit zu verbreiten, das wollte die DDR verhindern. Pressefreiheit gab es nicht, Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen in der DDR wurde die Berichterstattung verboten. Auch die Korrespondenten des Westfernsehens durften nicht nach Leipzig reisen.

Zwei Ost Berliner Oppositionelle wussten um die Macht der Bilder. Siegbert Schefke und Aram Radomski fuhren am 9. Oktober 1989 heimlich nach Leipzig um die Bilder der Montagsdemonstration aufzunehmen und in den Westen zu schmuggeln.

Die ganze Geschichte hat Siegbert Schefke unserer Moderatorin Sina Peschke erzählt:

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