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Style-Fasten bei den Muckefucks

Unsere Morning-Moderatoren verzichten auf ihre liebste Mode
Mittwoch, 14. Februar 2018

Am Aschermittwoch beginnt die traditionelle Fastenzeit. Viele verzichten aber nicht komplett auf das Essen, sondern suchen sich einzelne Dinge aus, die sie bis Ostern aus ihrer Ernährung streichen möchten. Dazu zählen meist Süßes oder Alkohol.
Das Fastenthema hat sich inzwischen weit verbreitet. Inzwischen fasten viele auch Menschen indem sich auf ihr Auto oder ihr Handy zeitweise verzichten.

Die Muckefucks wollen auch neue Wege gehen und trennen sich für eine Zeit von ihren liebsten Modestyles. Nadine verzichtet auf komplett schwarze Outfits, Holger lässt seine schon fast kultigen bunten Socken weg und Schmidt legt seine geliebten Caps beiseite. Wir sind gespannt wie lange die Muckefucks verzichten können.

Zehn Fakten zum traditionellen Fasten

1. Jede Nacht fasten wir
Während des Heilfastens tun wir nichts anderes, als wir sonst über Nacht machen. Wir führen dem Körper keine Nahrung zu und entlasten ihn dadurch von der aufwendigen Verarbeitung der Nahrung. Stattdessen kann sich unser Körper auf die innen Reparaturarbeiten konzentrieren.

2. Langezeit-Effekt des Fastens
Bis zu 7 Kilogramm Körpergewicht verlieren wir, während einer siebentägigen Fastenkur. Das sind natürlich nicht nur Fett, sondern ebenso Wasser und Muskulatur. Viel wichtiger sind aber die Langzeit-Effekte des Fastens. Der Stoffwechsel regeneriert sich und macht es möglich, dass nach dem Fasten Nahrung besser verwertet werden kann. Das bedeutet, dass wir seltener Hunger haben und gegebenenfalls weiter abnehmen können.

3. Fasten erhöht die körperliche Fitness
Bei Krankheiten haben wir in der Regel keine Lust auf Essen. Eine kluge Reaktion unseres Körpers. Denn die Kraft die bei der Verdauung gespart werden kann, wird benutzt um Infekte loszuwerden. Genauso beim Fasten: Dadurch, dass wir weniger Giftstoffe zu uns nehmen, kann der Körper angelagerte Giftstoffe effektiv abbauen. Das kommt unserem Schlaf zu Gute. Wir brauchen weniger Zeit um uns fit zu fühlen.

4. Fasten entspannt
Eine Studie der Universität Göttingen zeigt: Während des Fasten sinkt das Level des Stresshormons Cortisol. Dafür steigt ab dem dritten Tag der Level des Gute-Laune-Hormons Serotonin. Wir sind glücklicher.

5. Gegen Hungerattacken
Viele fürchten schlimme Hungerattacken während des Fastens. Aber bereits nach den ersten Tagen schaltet unser Körper um, und versorgt den Organismus im Reserve Modus von innen.

6. Bewegung während des Fastens tut gut
Viele meinen durch die geringere Nährstoffzufuhr nur auf dem Sofa liegen zu müssen. Aber das ist ein Fehler. Bewegung bringt den Stoffwechsel und den Kreislauf in Schwung. Der Sauerstoff an der frischen Luft hilft zudem unsere Nieren, Leber und die Lungen zu entgiften. Auch der Darmtrakt liebt Bewegung.

7. Die komplette Darmentleerung ist ein Muss
Der Körper benötigt ein klares Zeichen, um in den Reserve-Modus zu wechseln. Vor dem ersten Fastentag eigenen sich daher bestimmte Salze oder auch Zitronensaft oder Sauerkraut.

8. Nachdem fasten nicht wieder normal weiteressen
Das sogenannte „Fastenbrechen“ ist Pflicht. Nach einer Weile ohne feste Nahrung muss sich der Körper wieder an die Verdauung der Nährstoffe von außen gewöhnen. Idealerweise startet man leichten Mahlzeiten wie gedünsteten Äpfeln, Gemüsesuppen oder Quark.

9. Fasten beseitigt schlechte Angewohnheiten
Nach dem Fasten haben wir eine neue Alltagsroutine. Fernsehgucken bedeutet nicht automatisch naschen und beim Abendessen füllen wir nicht unseren Teller randvoll, da wir uns an die kleineren Portionen gewöhnt haben.

10. Die kleinste Kleinigkeit zerstört die Fastenkur
Sobald wir während des Fastens auch nur eine Kleinigkeit von außen zuführen, schaltet unser Körper wieder auf Außenversorgung, produziert Magensaft und leistet die übliche Verdauungsarbeit. Damit ist die Fastenkur vorbei.

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