Stau-Chaos in Halle

Nach zwei tödlichen Unfällen war die A14 knapp 15 Stunden gesperrt
Freitag, 10. Juli 2015

Nach zwei schweren Unfällen gestern Abend und heute früh hat die Stadt Halle ein Stauchaos erlebt.

Die A14 war zwischen Trotha und Tornau gesperrt, dort sind zwei Menschen ums Leben gekommen, inzwischen ist die Autobahn teilweise wieder frei.  Zwischen Trotha und Tornau raste ein Laster in ein Stauende, insgesamt sieben Fahrzeuge wurden ineinander geschoben. Zwei Menschen starben, drei wurden zum Teil schwer verletzt. Ein Hubschrauber flog die Verletzten in Krankenhäuser. Der LKW und zwei Autos gingen in Flammen auf und brannten völlig aus. Die schwarze Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Fast 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand zu löschen. Auch auf einer der Umleitungsstrecken gab es einen tödlichen Unfall.

Nach 15 Stunden Sperrung der A14 Richtung Dresden deutet sich leichte Entspannung an, eine eingeengte Spur wurde freigegeben. Der Stau löst sich gerade auf. Hier war gestern Abend ein slowakischer LKW-Fahrer an der Baustelle ins Stauende gerast, es gab zwei Tote und mehrere teils Schwerverletzte. Heute früh wurde dann noch in der Dessauer Straße eine Fußgängerin überfahren und getötet, das Verkehrschaos wurde dadurch weiter verschärft. Eines wurde wieder sehr deutlich: Halle braucht dringend die Fertigstellung der A143 als Westumfahrung und Ausweichroute.

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