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Polizei unterstützt Asylbewerber

Integrationskurse in der Gemeinschaftsunterkunft Harbke
Dienstag, 23. August 2016

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Alle Asylbewerber mit Perspektive auf Bleiberecht sind gesetzlich dazu verpflichtet, Integrationskurse zu besuchen. Am Ende dieser Kurse müssen sie dann auf deutsch eine Abschlussprüfung schreiben und bestehen.

Im Landkreis Börde wurde dahingehend nun ein „neuer Weg“ eingeschlagen. Denn in der Gemeinschaftsunterkunft Harbke fanden neben den Grund- bzw. Orientierungskurse auch die aufbauenden Integrationskurse vor Ort statt – anders, als in anderen Orten.

Der Koordinator Tobias Recke von "sbs bildungsprojekte gmbh" organisierte die Kurse und sprach mit dem Leiter des Polizeireviers Börde, ob nicht auch Polizeibeamte die Kurse unterstützen könnten.

Die Regionalbereichsbeamten, Frau Polizeihauptmeisterin Kitzel–Wartenberg und Polizeihauptmeister Heidecker führten Verkehrsschulungen durch und konnten den „Bewohnern“ aus Syrien, Eritrea, Iran und Irak etliche Fragen zu Normen des Zusammenlebens, Rechtslagen und zum Strafgesetzbuch erklären. Die Teilnehmer hörten etwas von Prävention, EU-Recht, Zuständigkeiten von Behörden und dass entsprechend dem Grundgesetz alle Menschen, unabhängig von deren Geschlecht, Nationalität, Alter, Sozialstatus und Religion gleiche Rechte und Pflichten haben und dass Gesetzesverletzungen entsprechend geahndet werden.

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Behörden wie Jobcenter, Ausländerbehörde und BAMF, den Bildungsträgern EURO-Schule und sbs bildungsprojekte, der Polizei des Landkreises Börde sowie des omnipräsenten kompetenten Teams der GU Harbke ist es möglich geworden, die Integrationskurse in Harbke auf ein qualitativ hohes Niveau zu heben und somit den Asylbewerbern eine gute Chance für eine Integration in Deutschland zu bieten.        

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