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Polizei warnt mit Gedicht vor Erpressermasche

Immer mehr Männer tappen in die Cybersex-Falle
Donnerstag, 18. Januar 2018

Ein harmloser Chat, ein interessanter Flirt. Im Netz fallen immer mehr Männer auf eine raffinierte Betrugsmasche rein. Es funktioniert immer gleich: Eine attraktive Frau schreibt Ihr Opfer im Chat an. Die Fremde schlägt vor sich auf Skype zu unterhalten und begrüßt ihr Gegenüber in der Regel leicht bekleidet. 
Was das Opfer nicht weiß.

Die Dame filmt alles per Webcam mit und erpresst im Anschluss den Mann mit dem entstandenen Videomaterial. Oftmals geht es um mehrere tausend Euro. Wer nicht zahlt landet auf Pornoseiten inklusive Social Media Profilen. 
Die Polizei in Aachen hat nun eine Kampagne gestartet in Form eines Gedichts. 

Die Erpressung

Es war einmal ein Weib,
das zeigte seinen Unterleib -
bei Skype.
Ein Mann hatte dies gesehen,
schon war's um ihn gescheh'n.
Er tat es ähnlich,
fand's gar nicht dämlich.
Kriminell und voll bedacht
hat die Dame Fotos gemacht.
Vom Unterleib des Herrn,
der sieht das gar nicht gern.
Soll dies nun aus der Welt,
muss er zahlen Geld.
Bezahlt er dieses nicht,
sieht man nicht nur sein Gesicht.
Im Internet, so drohte sie,
gäb's dann eine Galerie.
Klar, ihm war's nicht einerlei,
drum ging er flugs zur Polizei.
Nach dem Weib wird nun gefahndet,
und die Tat dann auch geahndet.
Denn zig Fälle gab's die Tage,
stellt man sich nun die Frage,
wo war nur der Verstand,
das lag wohl auf der Hand.
Nun wird gewarnt vor dieser Masche,
sie bringt nur Geld in Täters Tasche.

Ihre Polizei Aachen
 

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