Mission: Überflieger

Wir filmen Euren Heimatort aus einer atemberaubenden Perspektive

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Unter allen, die Ihre Stimme abgeben, verlosen wir 6 Gutscheine der Flugschule Magdeburg „Pilot für einen Tag“.

Es gibt so viele schöne Orte in der Region und diesen machen wir jetzt eine kleine Liebeserklärung… Mit einem Video aus der Vogelperspektive.

radio SAW schenkt neun Orten ein tolles Videos. radio SAW-Mission: Überflieger - so habt Ihr Eure Stadt noch nie gesehen!

Video aus der Vogelperspektive!

Ihr konntet uns große Städte oder ganz kleine Orte im SAW-Land vorschlagen, für die radio SAW ein Drohnen-Video drehen soll. Die vielen Bewerbungen haben wir in drei Kategorien unterteilt, damit auch kleinere Orte die Chance auf ein Video haben:

  • alle Bewerbungen von Orten unter 10.000 Einwohnern, Orte bis 25.000 Einwohner und Orte mit mehr als 25.000 Einwohnern

Eure Stimme zählte!

Ihr konntet mit Eurer Stimme entscheiden, welche Orte ein Video erhalten sollen. Als Dankeschön für die Stimmabgabe haben wir zusammen mit dem Flugsportzentrum Mitteldeutschland 6 Fluggutscheine „Pilot für einen Tag“ verlost. Mit dem Schnupperkurs lernt Ihr alle gängigen Flugmanöver inklusive Horizontalflug, Kurvenflug, Start und Landung.

radio SAW produziert mit dem Filmteam Improma die Videos und stellt diese anschließend kostenlos den Städten und allen Anwohnern zur freien Verfügung.

Gewinnerort: Köthen

Köthen ist mit etwa 28.000 Einwohnern die Kreisstadt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und lädt mit seiner liebevoll sanierten Altstadt zum Schlendern und Erkunden ein.

Beachtliche Bauwerke der Stadt sind unter anderem die St. Jakobskirche, dessen Zwillingstürme alle Besucher schon aus der Ferne begrüßen und das um 1899 im Stil der Neorenaissance errichtete Rathaus auf dem Marktplatz.

Ebenso sehenswert ist das Köthener Schloss, die einstige Fürstenresidenz. Die Gebäude werden heute zu musikalischen, historischen und modernen sowie kulturellen Zwecken genutzt. Hier befinden sich die Museen der Stadt, das Stadtarchiv und eine Musikschule.

Überall in der Stadt begegnet man den Spuren des Komponisten Johann Sebastian Bach, beispielsweise in der Agnuskirche oder im Schloss mit seinen Museen. Bach lebte und arbeitete als Hofkapellenmeister am Hofe des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen in den Jahren 1717-1723 und schrieb hier unter anderem Teile des Wohltemperierten Klaviers und der Brandenburgischen Konzerte.

Neben Bach ist auch Samuel Hahnemann, der lange Jahre in Köthen lebte, ein wichtiger ehemaliger Bewohner der Stadt. Er machte die Stadt zum Mekka der Homöopathie. Sein erhaltenes Wohnhaus ist neben der Ausstellung im Schloss und der Europäischen Bibliothek für Homöopathie ein Magnet für Besucher aus der ganzen Welt.

Die Hochschule Anhalt hat einen ihrer drei Sitze in Köthen. Der Standort Köthen ist der Verwaltungssitz der Hochschule Anhalt und bietet die drei Fachbereiche Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen sowie den Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechik. Hier studieren und forschen derzeit ca. 3.000 Studierende und etwa 60 Professoren.

Gewinnerort: Schönebeck

Die Stadt Schönebeck liegt am östlichen Rand der Börde vor den Toren der Landeshauptstadt Magdeburg an der Elbe. In der 32000-Einwohner-Stadt liegt der geografische Mittelpunkt Sachsen-Anhalts.

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das „Ringheiligtum Pömmelte“. Am Tag der Sommersonnenwende 2016 wurde das Ringheiligtum eröffnet und die archäologische Tourismusroute Himmelswege erhielt ihre fünfte Station. Es wurde am originalen Fundort errichtet und gleicht im architektonischen Aufbau dem berühmten Stonehenge. Allerdings bestand der Bau in Pömmelte nicht aus großen Steinen sondern aus Tausenden von Baumstämmen. 

Ebenfalls sehenswert sind die Pretziener St.-Thomas-Kirche, die Teil der Straße der Romanik ist und das Pretziener Wehr, das bei der Pariser Weltausstellung vor über 100 Jahren eine Goldmedaille erhielt.

Auch ein Spaziergang am nahegelegenen Elbufer ist lohnenswert. Dabei kann man einen Blick auf die stählerne Salzblume des Dänen Anders Nyborg werfen und die Elbauenbrücke betrachten, eine Tragseilkonstruktion mit einem 70 Meter hohen Pylon, die in London einen Award für hervorragendes Design erhielt.

Im Schönebecker Ortsteil Bad Salzelmen findet man das älteste Soleheilbad Deutschlands, das auf eine über 200-jährige Tradition des Kurwesens zurückblickt. Das Gesundheits- und Erholungsbad „Solequell“ ist eines der Aushängeschilder des Ortes. Es bietet verschiedene Möglichkeiten um Ruhe und Entspannung zu genießen.

Gewinnerort: Lutherstadt Wittenberg

Lutherstadt Wittenberg liegt im östlichen Teil Sachsen-Anhalts und ist Sitz des Landkreises.
Die Wittenberger Innenstadt hat mit ihren offenen Bächen und schattigen Altstadthöfen einen besonderen Charme.

Viele interessante Gebäude prägen das Stadtbild Wittenbergs und seit 1996 gehören mehrere Bauten der Stadt zum UNESCO-Welterbe. Unter anderem die Stadtkirche St. Marien, die das älteste Gebäude der Lutherstadt ist, sowie die Schlosskirche. Diese wurde 1506 auf den Grundsteinen des ursprünglichen Schlosses des Kurfürsten von Sachsen errichtet. An deren Tür schlug Martin Luther die berühmten 95 Thesen. Auch das Lutherhaus gehört zum UNESCO-Welterbe und wurde 1504 als Augustinerkloster errichtet, in dem auch Martin Luther ab 1508 als Mönch lebte. Luther bekam das Haus 1532 übereignet und bewohnte es mit seiner Familie und seiner Frau Katharina von Bora.

Ein besonderes Highight ist aktuell das Panorama „Luther 1517“. Hier schaffte der Künstler Yadegar Asisi, mit einem 360°-Panorama von Bildern rund um die Geschehnisse von vor 500 Jahren nach dem Thesenanschlag Martin Luthers, ein Gesamterlebnis für alle Sinne. In der sogenannten Rotunde, sind Eindrücke aus der Zeit Martin Luthers und Zeitgenossen wie Philipp Melanchthon, Lucas Cranach und Katharina von Bora zu sehen.

Gewinnerort: Gräfenhainichen

Gräfenhainichen ist eine Stadt im Landkreis Wittenberg am Rande der Dübener Heide. Am Südrand der Stadt befindet sich der Gröberner See, der aus einem ehemaligen Tagebau entstanden ist.
Im Norden begrenzt der Gremminer See die Stadt Gräfenhainichen.

Am Ufer des Gremminer Sees, auf einer Halbinsel, befindet sich das Freilichtmuseum Ferropolis, in dem fünf ehemalige Tagebaugroßgeräte ausgestellt werden, die eine große Arena für 25.000 Zuschauer umschließen. Die ungewöhnliche Ferropolis-Kulisse wurde und wird von vielen Künstlern geschätzt. Unter anderem traten hier Die Ärzte, Die Toten Hosen, Linkin Park, Metallica, Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Nena, Alice Cooper und die Puhdys auf. Für Festivals und für klassische Musikaufführungen wird die „Stadt aus Eisen“ ebenfalls gerne und oft genutzt.

In Ferropolis kann auch geheiratet werden. Das Trauzimmer des Standesamts Gräfenhainichen befindet sich in der Schaltwarte des ehemaligen Tagebaus.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt Gräfenhainichen ist die Paul-Gerhardt-Kapelle, ein klassizistisches Bauwerk aus den Jahren 1830 bis 1844, welche zu Ehren des bedeutenden Kirchenliederdichters Paul Gerhardt in seiner Geburtsstadt Gräfenhainichen gebaut wurde.

Ebenfalls interessant ist die kursächsische Postdinstanzsäule, ein Meilenstein, der Entfernungen und Gehzeiten bis auf eine Achtelstunde genau angibt. Die kursächsischen Postsäulen wurden während der Regierungszeit Augusts des Starken und seines Nachfolgers an allen wichtigen Post- und Handelsstraßen und in fast allen Städten des damaligen Kurfürstentums Sachsen zur Angabe der amtlichen Entfernungen aufgestellt. Dies sollte die Grundlage für eine einheitliche Berechnung der Postgebühren schaffen.

Gewinnerort: Salzwedel

Die Hansestadt Salzwedel liegt im nordwestlichen Teil der Altmark an der Einmündung der Salzwedeler Dumme in die Jeetze und ist Kreisstadt des Altmarkkreises Salzwedel.

Salzwedel ist bekannt für seinen Baumkuchen. Die erste Salzwedeler Baumkuchen-Fabrik wurde 1808 gegründet und wurde 1865 Königlicher Hoflieferant des Königs Wilhelm I. Die lange Tradition setzte sich fort und heute wird er in mehreren Betrieben produziert und ist über die deutschen Grenzen hinaus bekannt. Salzwedeler Baumkuchen besitzt seit 2010 das EU-Gütezeichen geschützte geografische Angabe (g.g.A.).

Ein schöner Ort für Besucher in Salzwedel ist der Märchenpark und Duftgarten, der ein richtiges kleines Naherholungsgebiet ist. Hier können mehr als 140 Kräuter und Stauden betastet, beschnuppert und befühlt werden. Besonders dazu eingeladen sind auch Blinde und Sehbehinderte, da Beeteinfassungen und ein Teil der Teichanlage entsprechend ausgestattet sind. Speziell für die Kinder gibt es gegenüber im Märchengarten 36 liebevoll gestaltete Märchenszenen zu bestaunen. Weitere Hits sind die mehr als zwei Meter hohen Gartenzwerge, der 30 Meter lange Rosenbogengang, ein Go-Kart-Verleih und ein großer Spielplatz. Zudem laden gemütliche Sitzplätze und Grillplätze zum Picknick ein.

Gewinnerort: Haldensleben

Haldensleben liegt eingebettet zwischen der Magdeburger Börde, der Colbitz-Letzlinger Heide und der Elbaue. Die Kleinstadt hat eine über 1000-jährige Geschichte und die sieht man ihr im positiven Sinne an. Die fast vollständig erhaltene Stadtmauer umschließt die Haldenslebener Altstadt und mit ihren Straßen, Gassen, Plätzen und mit ihren Fachwerkhäusern und Stadttürmen kann man noch immer den mittelalterlichen Grundriss erahnen.

Ein Anziehungspunkt der Stadt ist das liebevoll wieder hergerichtete Schloss Hundisburg mit seinem angrenzenden Barockgarten und dem Landschaftspark.

Auf dem Haldenslebener Marktplatz vor dem Rathaus gibt es eine außergewöhnliche Rolandfigur zu sehen. Der Roland steht überall für den Erhalt der Stadtrechte. In Haldensleben steht er aber nicht, sondern sitzt auf einem Pferd und ist damit einzigartig in Europa.

Innerhalb weniger Minuten kann man von nahezu jedem Punkt der Stadt im Grünen sein. Dabei kann man über ein Hünengrab in der historischen Quadratmeile stolpern oder den Blick in eine der schönsten Landschaftsparkanlagen in Sachsen-Anhalt wagen.

Gewinnerort: Unseburg

Unseburg ist ein idyllischer Ort in der Egelner Mulde am Nordrand des Harzes. Der Ortsname wurde bereits im Jahre 939 urkundlich erwähnt und ist auf eine Burg zurückzuführen, die auf einer Erhöhung im Sumpf bzw. Wasser liegt. Von dieser sind heute noch Wälle sowie ein Rest eines Torturmes zu sehen.

Auch die evangelische Kirche St. Stephan mit ihrem Turm aus dem 12. Jahrhundert und dem im Jahr 1839 hergerichteten klassizistischen Kirchenschiff ist eine sehenswerte Anlaufstelle in Unseburg.

Hübsche Fachwerkhäuser und eine Holländer-Windmühle sind ein wichtiger Bestandteil der allgemein idyllischen Atmosphäre.

Zudem wird das Unseburger Ambiente vor allem durch seine landschaftliche Lage, dem Übergang zur Börde und dem Landschaftsschutzgebiet „Bodeniederung“ geprägt. Der Auenwald, der auch „Großes Holz“ genannt wird, ist einen Besuch auf jeden Fall wert.

Gewinnerort: Freyburg/Unstrut

Die Stadt Freyburg im Burgenlandkreis liegt im Unstrutal, eingebettet in Weinberge, Wiesen und Wälder und ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Schon aus der Ferne begrüßt die Besucher das Freyburger Wahrzeichen „Dicker Wilhelm“. Der Bergfried „Dicker Wilhelm" ist der letzte und einzig erhaltene von drei Rundtürmen, die einst auf dem Schloss Neuenburg standen. Neuenburg ist die einstmals größte Burg und eine der ältesten und wichtigsten Burgen der Landgrafen von Thüringen.

Im historischen Altstadtkern Freyburgs gibt es zudem zahlreiche Patrizierhäuser zu sehen. Das Rathaus und die Stadtkirche St. Marien sind ebenfalls sehenswert.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die Rotkäppchen Sektkellerei, der Hersteller der traditionsreichen Sektmarke Rotkäppchen. Rotkäppchen Sekt war die bekannteste Sektmarke in der DDR. Nach und nach eroberte die Marke Marktanteile in ganz Deutschland und ist heute Marktführer des deutschen Sektmarkts. Die historische Sektkellerei ist den Besuch mit Sicherheit wert. Zu sehen gibt es fünfstöckige, in den Fels getriebene Keller, den denkmalgeschützten Lichthof und das mächtige Domkellergewölbe mit dem größten Cuvéefass aus Holz in Deutschland.

Freyburg ist ebenfalls bekannt durch seine alte Turnertradition und für sportlich Interessierte ist Freyburg als Geburtsstadt des Turnvaters Jahn ein Begriff. Als Turnvater Jahn-Stadt hat Freyburg allen Sportbegeisterten einiges zu bieten. An der Unstrut kommen Angler auf ihre Kosten und Wanderer können sich am und auf dem Fluss zu Wasserwanderungen begeben. Zudem gibt es Rad- und Wandertouren durch das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut und der Unstrut-Radweg als auch der Saale-Radweg sind von Freyburg aus befahrbar.

Gewinnerort: Stößen

Stößen ist eine Kleinstadt im südlichen Teil Sachsen-Anhalts mit ca. 1100 Einwohnern. Sie gehört zur idyllisch-hügeligen Gegend des Burgenlandskreises direkt an der Grenze zu Thüringen. Zu Stößen gehören die beiden eingemeindeten Dörfer Nöbeditz und Priestädt. 

Sehenswerte Bauten der Kleinstadt sind der sich am südlichen Ortsausgang befindende Wasserturm Stößen und die evangelische Sankt-Petri-Kirche. Die Kirche geht bis auf die Romanik zurück.

Ein bekannter Pfund der Stadt ist der Stößner Goldhelm. Bei Ausgrabungen am Südrand Stößens wurde ein Gräberfeld aus der Zeit zwischen 450 und 650 entdeckt. Es wurden ungefähr 200 Gräber gefunden, von denen eines besonders tief war und in dem vermutlich einen Teilkönig der Thüringer begraben lag. In diesem Grab wurde ein vergoldeter Spangenhelm aus der Merowingerzeit gefunden. Er kann heute im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle angeschaut werden.

 

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