Brand_im_Chemiepark

Erneuter Brand im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen

Bei den Aufräumarbeiten an der Lagerhalle einer Entsorgungsfirma kam es zu einer chemischen Reaktion, als die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk Fässer zum Abtransport verluden.

Ein Sprecher sagte, eine Gefahr für die Anwohner bestand nicht, in den Fässern waren nur geringe Mengen Chemikalien.Ein THW-Mitarbeiter kam mit Atembeschwerden und tränenden Augen ins Krankenhaus.Die Aufräumarbeiten gehen jetzt weiter.

Der Brand in der Lagerhalle mit Plastik war am Dienstag Abend zunächst auf dem Außengelände des Chemiepark in Bitterfeld-Wolfen ausgebrochen und erst in der vergangenen Nacht gelöscht worden.

Unter dem eingestürztem Dach gebe es aber noch einzelne Glutnester, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Die Rauchsäule war kilometerweit bis nach Dessau und Leipzig zu sehen.

Rund 140 Feuerwehrleute, darunter auch Kameraden der ansässigen Werksfeuerwehr, löschten die Flammen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Der Oberbürgermeister der Stadt, Armin Schenk (CDU), war ebenfalls am Brandort, um sich selbst ein Bild zu machen.

Das Unternehmen sitzt im Areal A des Chemieparks in Wolfen - und nicht im größten Komplex des Areals in Bitterfeld. Der Chemiepark ist mit 1200 Hektar Fläche nach eigenen Angaben einer der größten deutschen Chemiestandorte. Dort produzieren unter anderem Bayer, Evonik oder AkzoNobel.

Warum das Feuer ausbrach und die Höhe des Sachschadens blieb zunächst unklar.

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