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Ermittlungen im Fall Hannes eingestellt

Behörden gehen nicht von Fremdverschulden aus
Montag, 20. März 2017

Fünf Monate nach seinem Sturz aus einem fahrenden Zug ist der Fall abgeschlossen

Der Fall um den tödlich verunglückten FCM-Fan Hannes ist abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat fünf Monate nach seinem Sturz aus einem fahrenden Zug bei Haldensleben die Ermittlungen eingestellt. Laut der Behörde gibt es keine Hinweise, dass jemand den Sturz des 25-Jährigen Hannes verursacht hat.

Offenbar hatte die bloße Anwesenheit von HFC-Fans in dem Waggon ausgereicht, dass der FCM-Fan die Tür öffnete und aus dem Zug sprang. Zu diesem Schluss kommt die Staatsanwaltschaft.

Die Ermittler hatten über 40 Zeugen befragt. Laut deren Aussagen hat niemand Hannes angegriffen oder gar hinaus gestoßen.

HFC-Fans hatten im darauffolgenden Sachsen-Anhalt-Derby zwischen dem FCM und dem HFC ihre Anreise abgesagt. Im Gegenzug bleiben auch im Rückspiel der 3. Liga Ende April die FCM-Fans dem Spiel gegen Halle fern.

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