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Eintracht Braunschweig - 1. FC Kaiserslautern

Eintracht verliert gegen den 1. FCK 1:2

Am Ende fehlt Eintracht das verdiente Glück zum Ausgleich
Samstag, 3. Februar 2018

Der FC Kaiserslautern  zeigte im Eintracht Stadion von Beginn an, dass er sich nicht verstecken wollte . Die „roten Teufel“ agierten offensiv, suchten gleich den Weg zum Tor.  Eintracht antwortete prompt, fackelte vor dem Tor nicht lange – Hochscheidt probierte es in der dritten Minute aus der Ferne und zwang Keeper Jan-Ole Sievers zur ersten Glanzparade. Die Ecke landete über Callsen-Bracker bei Kumbela, der sofort abzog – neben den langen Pfosten.

Fast im Gegenzug zeigten es die Gäste, wie es einfacher geht. Mwene behielt im Kampf gegen Abdullahi die Übersicht, brachte mit einem Hackentrick Borello in Ballbesitz. Der servierte punktgenau die Flanke auf Lukas Spalvis der den Ball zum 0:1 mit einem Kopfball-Aufsetzer im Tor versenkte (5.).

Eintracht reagierte wütend. Immer wieder versuchten es die Löwen über außen, die stabile FCK Abwehr zu überwinden – aber den Pässen und Flanken fehlt die Präzision. Distanzschüsse von Hochscheidt und Reichel gingen knapp vorbei oder drüber. Und dann immer wieder dieser Keeper Sievers! Kaiserslautern blieb bei den Kontern gefährlich.  In der 35. Spielminute sorgte eine Ecke für lange Gesichter – die Eintracht-Abwehr bekam den Ball nicht weg , wieder lauerte Spalvis und schob den Ball durch das Beingewühl ins Netz 0:2.  

Der Schlag sass – Eintracht spielte hektisch, Pässe kamen nicht an – die Stürmer liefen sich in den Abwehrreihen fest. Längst hatten die Löwen das Kommando auf dem Rasen übernommen, aber der Weg zum Tor war ziemlich zugestellt.

In der zweiten Halbzeit drehte Eintracht auf. Immer wieder stürmten die Löwen Richtung FCK-Tor. Lieberknecht hatte zwei frische Offensiv-Kräfte eingewechselt. Für Schönfeld kam Yilderim, für Nkansah Bullut. Kaiserlautern blieb aber gefährlich, setze immer wieder Nadelstiche. Nach einer Ecke blieb Eintracht-Keeper Fejzic am Boden, musste behandelt werden – es sah sogar nach Auswechslung aus, aber der Eintracht-Torwart konnte weiter spielen.

In der 60. Minute war ein Mal mehr Abdullahi auf dem Weg zum Tor, zog auf das kurze Eck - Sievers rettete mit Fussabwehr. Kurz darauf zog Bullut aus der Distanz ab – wieder rettete Sievers mit einem Hechtsprung. Torsten Lieberknecht hatte inzwischen auch noch Nyman eingewechselt. Und endlich wurden die Fans belohnt – Abdullahi zog aus 10 Metern ab – Sievers geschlagen – der Anschluss zum 1:2 (72.).  

Und die Löwen wollten mehr –drückten. Nur selten gelang Kaiserslautern noch ein Entlastungsangriff – und wenn, blieb die Abwehr auf dem Posten. Die letzten 10 Minuten entwickelten sich zum Drama. Erst wurde die Granate von Abdullahi  mit der Hand von Callsen-Braker zur Ecke abgefälscht (unabsichtlich), dann ballerte Reichel an die Latte. zwischendurch immer wieder Sievers, dann wurde der Ball von der Linie geköpft – was die Löwen auch versuchten – das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. Auch in der Nachspielzeit verteidigte der FCK mit Mann und Maus, Eintracht versuchte alles – vergeblich. Ein Unentschieden wäre längst verdient gewesen – aber...Fussball ist nun einmal kein Wunschkonzert, auch wenn das Phrasenschwein zufrieden grunzt.

Aufstellung Eintracht:
Jasmin Fejzic, Steve Breitkreuz, Gustav Valsvik, Philipp Hofmann (64. Nyman), Jan Hochscheidt, Dome Kumbela, Steffen Nkansah (G., 45. Bullut), Georg Teigl, Ken Reichel, Suleiman Abdullahi, Patrick Schönfeld (45.Yilderim).
Marcel Engelhardt, Frederik Tingager, Christoffer Nyman, Özkan Yilderim, Nico Kijewski, Onur Bulut. Hendrick Zuck.  
Trainer: Torsten Lieberknecht/Darius Scholtysik.

FC Kaiserlautern:
Jan Ole Sievers, Leon Guwera, Brandon Borello, Ruben Jenssen (G, 62. Altintop) , Christoph Moritz, Philipp Mwene, Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Stipe Vusur, Lukas Spalvis (88. Andersson), Osayamen Osawe, Nils Seufert (G., 86. Ziegler).
Lennart Grill, Patrick Ziegler, Benjamin Kessel, Gino Fechner, Sebastian Andersson, Halil Altintop, Dylan Esmel.
Trainer: Michael Frontzeck/Alexander Bugera

Die Trainerstimmen:

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