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Von dem ausgebüxten Wittenberger Nasenbär gibt es kein aktuelles Foto. Er sieht aber sie ähnlich aus, wie die Nasenbärin Stella (Foto) aus dem Tierpark Neumünster.

Nasenbär in Wittenberg gefunden

Der Tierpark der Lutherstadt hatte das Tier seit Dienstag vermisst
Donnerstag, 12. Mai 2016

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So ähnlich wie dieser Nasenbär aus dem Tierpark Neumünster sieht auch der ausgebüxte Nasenbär aus Wittenberg aus. Von ihm existiert allerdings kein aktuelles Bild.
So ähnlich wie dieser Nasenbär aus dem Tierpark Neumünster sieht auch der ausgebüxte Nasenbär aus Wittenberg aus. Von ihm existiert allerdings kein aktuelles Bild.

Am Dienstag, 10. Mai 2016, war das Tier aus dem Tierpark in Wittenberg verschwunden. Zuvor war der Nasenbär vom Hamburger Tierpark Hagenbeck in die Lutherstadt gekommen. Er sollte gerade zu Nasenbärdame Ronja ins Gehege, als es den Pflegern entwischte, sich am Zaun einen Stromschlag einfing und dann flüchtete. Später wurde es noch einmal in der Nähe des Bahnhofs gesichtet und an anderen Orten der Stadt gesichtet.

Am Pfingstsonntag hatte ihn schließlich eine Frau an der Kreuzung am Amtsgericht gesehen. Daraufhin verfolgten Polizei und Feuerwehr das Tier bis zu den Stadtwerken, wo sich der Nasenbär auf einen Baum geflüchtet hatte. Beim ersten Versucht ihn zu fangen, riss er erneut aus. Auf einem Baum im Innenhof des Amtsgericht betäubte ihn schließlich ein Tierarzt mit einem Blasrohr. Nun befindet sich der Nasenbär wieder im Tierpark und erholt sich von seinem abenteuerlichen Ausflug.

Die vor allem in Südamerika beheimateten Tiere werden bis zu 70 Zentimeter lang. Sie haben eine lange Nase, sind sehr beweglich, gute Schwimmer und Kletterer. Der Zaun des Nasenbären-Geheges in Wittenberg wurde vorsorglich erhöht.
"Der Nasenbär ist für Menschen ungefährlich, kann aber beißen, deshalb ist es nicht ratsam zu versuchen das Tier einzufangen," sagte Tierparkchef Lindemann.

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