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Der Flusswels ist der größte Süsswasserfisch Europas.

Angler finden Menschenhand in einem Wels

Montag, 23. Mai 2016

Im Kreis Wittenberg ermittelt die Kriminalpolizei nach einem grausigen Fund:

Zwei Angler hatten im Bauch eines gefangenen Fisches eine skelettierte Menschenhand gefunden.

Am Sonntagmorgen gegen 02:30 Uhr hatten die Angler den Wels nahe der Ortschaft Schützberg bei Jessen aus der Elbe gezogen. Das Tier war nach Angaben der Polizei circa 1,6 Meter lang und etwa 30 Kilogramm schwer. Am Sonntagmorgen wollten die beiden Angler den Fisch ausnehmen, dabei hatten sie im Körper des Tieres die Hand entdeckt und sofort die Polizei gerufen.

Ein Sprecher der Polizeidirektion Dessau sagte, dass ein Todesursachenermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Bislang kann die Hand nicht zugeordnet werden. Rechtsmediziner werden sich die Knochen nun ansehen, um herauszubekommen, wie alt die menschlichen Überreste sind. Zudem werden die Akten von Vermisstenfällen und Leichenfunden der letzten Jahre angesehen.

Da ein Wels teilweise 80 bis 100 Jahre alt werden kann, ist es auch möglich, dass der Fisch die Knochen schon sehr lange im Bauch hatte. Der Wels ist der größte Süßwasserfisch Europas.

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