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Achtung Kriebelmücken: Klein und gemein

Dienstag, 18. Juli 2017

Man sieht keine Mücke, man hört keine Mücke und dann hat man auf einmal mehrere Einstichstellen. Kleine rote Punkte, die ganz fürchterlich jucken. Schuld ist die Kriebelmücke. Eigentlich eine irreführender Name, denn mit Mücken haben diese fiesen Tierchen nichts zu tun. Es sind eher Flöhe mit Flügeln und diese stechen auch nicht, sie beißen um an unser Blut zu kommen. Dabei infizieren sie unsere Haut. Und, das macht sie so gefährlich. Die Bißstellen können bei besonders empfindlichen Menschen, allergische Reaktionen auslösen und im Extremfall sogar zu Atembeschwerden führen.

Wie erkenne ich Kriebelmücken?

Kriebelmücken sind weltweit verbreitete, blutsaugende Parasiten. Sie sind zwei bis sechs Millimeter große, grau, blaugrau bis schwarz gefärbte, fliegenähnliche Insekten mit kleinem Kopf und einem buckelförmigen, fast kugeligen Brustsegment. In Deutschland sind bisher etwa 50 Kriebelmückenarten nachgewiesen worden.

Was hilft gegen Kriebelmücken?

Vor Kriebelmückenbissen kann man sich durch das Auftragen mückenabweisender Mittel und eine zweckmäßige Kleidung schützen. Außerdem empfiehlt es sich, bei massenhaftem Auftreten der Kriebelmücke den Aufenthalt im Freien am Vormittag und späten Nachmittag zu meiden. Auch Feuchtgebiete und Wiesen sollten gemieden werden, denn in der Nähe von Brutplätzen und Weidetieren kommen Kriebelmücken häufiger vor. Bei einem Biss, die betroffene Stelle kühlen, nicht kratzen und wenn der Juckreiz gar nicht verschwinden will und sich eine rote Fläche auf der Haut ausbreitet einen Arzt aufsuchen.

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