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45 kg Heroin im Teppich gefunden

Der Stoff hat einen Wert von mehreren Millionen Euro
Mittwoch, 29. Januar 2014

In Teppiche eingewebtes Heroin im Millionenwert hat der Zoll am Flughafen Leipzig/Halle sichergestellt. Binnen fünf Tagen hätten Fahnder diesen Monat 45 Kilogramm des Rauschgifts aufgespürt, teilte das Hauptzollamt Dresden am Dienstag mit. Der Stoff von hoher Reinheit hat einen Wert von mehreren Millionen Euro.

Der Zoll sprach von einer besonders raffinierten und aufwendigen Schmuggelmethode. Das Heroin sei in insgesamt neun Teppichen per Luftfracht aus dem Iran gekommen. Die Lieferungen seien für Empfänger in Polen, Frankreich, Belgien und im Kongo bestimmt gewesen. Das Rauschgift sei in einzelne ummantelte Schnüre verpackt und in die Teppiche eingewebt worden. Pro Teppich hätten die Schmuggler so fünf Kilogramm Heroin verschickt. Aufgefallen seien die Teppiche auch wegen ihres hohen Gewichts. Die Behörden in den europäischen Empfängerländern hätten die weiteren Ermittlungen übernommen.

"Mit ihrem Spürsinn haben die Zöllnerinnen und Zöllner in Leipzig den international operierenden organisierten Drogenschmugglern einen empfindlichen Schlag versetzt", sagte der für den Zoll zuständige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Michael Meister (CDU). Er lobte die internationale Kooperation mit den Zollbehörden in den europäischen Empfängerländern.

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